Familientherapie

Familienleben in der heutigen Zeit wird immer schwieriger. Die Welt wird komplizierter und damit auch die "richtige" Kindererziehung. Viele Eltern sind verunsichert. Es fehlen Vorbilder, Rituale und Traditionen, an denen wir uns orientieren können. Wir alle wollen nur das Beste für unsere Kinder, aber woher wissen wir, was das Beste ist? Wie sollen wir lernen, gute Eltern zu sein. Die Familie wird auch in Zukunft die wichtigste Zelle in unserer Gesellschaft sein, auch wenn sie sich in unterschiedlichsten Formen und Gestalten zeigt. Die Sorge für die Familie ist ein Auftrag der Gesellschaft.

Familientherapeuten haben einen wesentlichen Anteil daran, dass Familienleben gelingt.

Häufige Themen in der Familientherapie:

Die Familie bestimmt gemeinsam die Anzahl der therapeutischen Sitzungen. Manchmal genügen schon wenige Termine, um wesentliche Veränderungen zu bewirken.

Innehalten und reflektieren kann oft viel Leid ersparen; denn in der Ruhe liegt die Kraft

Zu den häufigsten mit Psychotherapie behandelbaren psychosomatischen Störungen zählen:

Die Eßstörungen Anorexia nervosa und Bulimie.

Die Anorexie (Magersucht) ist durch das trotz ausgeprägter Magerkeit bestehende Gefühl gekennzeichnet, immer noch zu dick zu sein. Sie kann über eine hochgradige Abmagerung zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, etwa durch Nieren- oder Herz-Kreislauf-Versagen. Ganz überwiegend sind von dieser Krankheit Patientinnen betroffen. Manchmal wird die Abmagerung dadurch herbeigeführt, dass nur geringste Mengen Essen zu sich genommen werden, manchmal wird das Essen auch wieder erbrochen, oder es werden Entwässerungsmittel oder Abführmittel eingenommen. Die oft bestehende Magerkeit führt in der Regel zum Auftreten von -- manchmal schweren -- Depressionen.

Die Bulimie (Eß-Brechsucht) betrifft ebenfalls überwiegend Frauen und besteht darin, dass aus innerer Anspannung, aus Gefühlen des Unglücklichseins oder der Einsamkeit heraus große Mengen gegessen werden (die z.T. dem Mehrfachen dessen entsprechen, was sonst an einem ganzen Tag gegessen wird), die dann hinterher wieder erbrochen werden. Für die Betroffenen ist dies meist mitgroßer Scham verbunden, weswegen das Erbrechen meist heimlich geschieht, so dass u.U. auch enge Angehörige lange Zeit nichts davon bemerken. Neben der seelischen Beeinträchtigung führt Bulimie oft auch zu körperlichen Schäden, bspw. zu chronischen Entzündungen der Speicheldrüsen oder zu schweren Zahnschäden.


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